Der Nr.1-Grund, warum viele Menschen ihr Glück selbst sabotieren und wie Du es besser machen kannst

Der Nr.1-Grund, warum viele Menschen ihr Glück selbst sabotieren und wie Du es besser machen kannst

Ich habe lange überlegt, was das Thema für meinen ersten Beitrag nach dem Begrüßungspost sein kann. Es sollte etwas sehr Grundlegendes sein. Sozusagen eine Basis, auf der alle noch kommenden Artikel aufbauen.

Schließlich habe ich mich entschieden, einen Aspekt aufzugreifen, den ich im Abschnitt über die Turtle Philosophie auf der „Starte hier“-Seite bereits kurz angesprochen habe.

Es geht um unser Bewusstsein.

Genauer gesagt geht es darum, in welchem Bewusstsein wir an das Thema Persönlichkeitsentwicklung und an unsere Suche nach Glück, Zufriedenheit und Entspannung herangehen.

Ich glaube nämlich, dass das sehr wichtig ist.(Bild: Devider Turtle)Wenn man Menschen nach dem Sinn des Lebens fragt, antworten viele, dass der Sinne des Lebens sei, ein besserer Mensch zu werden und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Oder wie es so schön heißt, eine Delle ins Universum zu schlagen.

Ich bin nicht dieser Meinung.

Warum?

Weil der Gedanke, dass man ein besserer Mensch werden muss, nahelegt, dass man jetzt noch kein guter Mensch ist. Dass man unvollkommen ist.

Und dass man natürlich dann jetzt auch noch nicht zufrieden und glücklich sein kann. Erst muss man ja noch ein besserer Mensch werden. Indem man an sich arbeitet.

Aber es gibt nur das Jetzt (Manawa). Wann also sollten wir glücklich und zufrieden sein, wenn nicht jetzt?

Du kannst nur im Jetzt glücklich, zufrieden und entspannt sein. Solange Du glaubst, dass Du erst noch an Dir arbeiten musst, bevor Du glücklich sein kannst, wirst Du immer auf der Suche bleiben.

Alles auf dieser Welt ist in meinen Augen vollkommen. Weil alles Ausdruck eines allumfassenden, vollkommenen Bewusstseins (Mana) ist.

Das heißt nicht, dass auch alle Menschen auf dieser Welt sich immer vollkommen und richtig verhalten (in dem Sinne, was wir als richtig definieren). Natürlich gibt es Leid auf dieser Welt. Und Hass und Gewalt. Mehr als genug sogar.

Und manchmal muss man sich auch davor schützen.

Aber in meinen Augen kommt das Leid in die Welt, weil Menschen vergessen, dass die Welt und sie selbst bereits vollkommen sind.

Wer in dem Glauben aufwächst, dass er schlecht ist oder nicht so viel wert ist wie andere Menschen, wer sich deshalb nicht selbst annehmen kann, der wird auch andere Menschen nicht annehmen können.

Und es sie möglicherweise auch spüren lassen. Indem er andere Menschen schädigt. Möglicherweise sogar durch Hass und Gewalt.

(Bild: Devider Turtle)Wenn ich mit dem Bewusstsein an mein Leben herangehe, dass ich erst noch an mir arbeiten muss, damit ich ein guter Mensch bin, erzeugt das Stress und Anspannung in meinem Leben.

Und es erzeugt Unzufriedenheit, Ängste und Zweifel. Also das Gegenteil von Liebe und glücklich sein – die man durch seine Weiterentwicklung ja eigentlich erreichen möchte.

Natürlich darf und sollte man an sich arbeiten. Und natürlich ist es sinnvoll, sich für eine bessere Welt einzusetzen.

Ich denke aber, dass es ganz entscheidend ist, in welchem Bewusstsein wir das machen.

Mache ich das aus dem Glauben heraus, dass ich als Mensch unvollkommen und schlecht (oder zumindest noch nicht gut genug) bin, bis ich mich weiterentwickelt habe?

Oder mache ich das in dem Bewusstsein, dass ich mich durch meine Arbeit an mir wieder daran erinnern möchte, dass alles in diesem Universum (und damit auch Du und ich) bereits vollkommen ist? Dass unsere Welt etwas Wunderschönes ist.

Dann macht Weiterentwicklung einen Sinn.

Und Entwicklung bedeutet ja letztlich genau das, „etwas auszuwickeln“. Im Innern wartet das, worum es eigentlich geht. Es ist schon im Innern vorhanden.

Und genauso, denke ich, ist es auch bei der Persönlichkeits“ent-wicklung“. Im Innern ist alles schon vorhanden. Ich muss es nur „ent-wickeln“, also auswickeln.

Entwicklung bedeutet, „etwas auseinanderwickeln“, es auszuwickeln. Das, worum es geht, ist im Innern bereits vorhanden. Genauso ist es auch bei der Persönlichkeits“ent-wicklung“.

Wenn wir das beherzigen, dann können wir unsere Persönlichkeit und unser Inneres im wahrsten Sinne des Wortes entfalten.

Übrigens ist das auch eine der Vorannahmen im NLP. Dort wird ganz klar unterschieden zwischen dem Menschen und dessen Verhalten.

„Wir sind nicht unser Verhalten.“ sagt man daher im NLP. Das Verhalten eines Menschen kann schlecht sein, der Mensch selbst ist es nicht.

In unserem Kern sind wir, wie alles auf der Welt, genau richtig. Selbst dann, wenn es im Äußeren nicht immer den Anschein danacht hat.

 

(Bild: Devider Turtle)Deshalb sollten wir diese ganze Persönlichkeitsentwicklungsache auch locker angehen. „Hang loose“, ist ein auf Hawaii gebräuchlicher Gruß, der in etwas „Bleib locker“ bedeutet.

 

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Wir müssen weder uns noch irgendjemand anderem irgendetwas beweisen. Wir müssen auch nicht an uns arbeiten, um glücklich sein zu dürfen.

Das Leben ist kein Wettrennen.

Wir müssen uns nur erinnern, dass wir bereits alles haben, was wir brauchen, um glücklich zu sein. Um in unserer Mitte zu sein. Und um unser Leben entspannt leben zu können.

Denn Entspannung ist eigentlich unser natürlicher Zustand. Dass wir alle häufig unter Stress leiden und angespannt sind, ist insofern unnatürlich.

Entspannung und innere Zufriedenheit erfolgen automatisch, wenn wir die Anspannung und den Stress in unserem Leben reduzieren und unser Leben nach den großen Prinzipien des Lebens ausrichten.

Und entspannen kann ich mich nicht, indem ich aktiv mehr Entspannung in mein Leben bringe.

Ich entspanne mich, wenn ich Stress und Anspannung in meinem Leben reduziere. Dann erfolgt Entspannung ganz natürlich und automatisch als Folge davon.

Wie macht man das?

Indem wir unser Handeln am Fluss des Lebens ausrichten, an den großen Prinzipien, nach denen das Leben funktioniert.

Dadurch schaffen wir Harmonie in unserem Leben. Und das meine ich, wenn ich von ganzheitlicher Entspannung spreche.

(Bild: Devider Turtle)Der Begriff „Wu wei“ stammt aus dem Taoismus und wird häufig mit „Handeln durch Nicht-Handeln“ übersetzt.

Gemeint ist, dass wir uns mit unseren Handlungen nicht gegen den Fluss des Lebens stellen sollten. Dass wir entspannt und glücklich nur leben können, wenn wir im Einklang mit den Prinzipien des Lebens handeln.

Alles andere erzeugt Anspannung und Stress und führt letztlich auch nicht zu dauerhaftem Erfolg.

Wann immer Du also an Dir arbeitest, solltest Du das in dem Bewusstsein tun, dass Du Dich eigentlich damit nur an etwas erinnerst, was schon in Dir vorhanden ist. Das Du schon in Ordnung bist, so wie Du bist.

Bleib' inspiriert!

Aloha,

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Die Frage, ob der Mensch an sich gut oder schlecht ist, ist so alt, wie die Menschheit selbst. Was denkst Du über dieses Thema? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!


Und das gibt´s im nächsten Artikel:

Der nächste Artikel bildet den Auftakt einer dreiteiligen Miniserie über Huna und NLP. Ich erkläre Dir, was Huna ist und was es nicht ist. Außerdem erfährst Du, woher die Huna-Philosophie stammt und wie sie sich zu dem entwickelt hat, was wir heute darunter verstehen (Teil 1). Anschließend geht es weiter mit den Hintergründen und der Entwicklung des NLP (Teil 2). Im dritten und letzten Teil stelle ich Dir dann einige Grundannahmen des NLP vor. Außerdem zeige ich Dir, wie sehr diese an vielen Stellen den Prinzipien aus der Huna-Philosophie ähneln. Und: Im dritten Teil gibt es eine NLP-Technik zum Sofort-Anwenden!


P.S.
In den verschiedenen Blogartikeln geht's immer wieder auch um die verschiedenen Aspekte dieser 7 Prinzipien. Und ich zeige Dir Methoden aus dem Huna und aus dem NLP, mit denen Du die 7 Prinzipien in Deinen Alltag integrieren kannst.

So bekommst Du nach und nach einen guten Überblick über die Happy-Turtle-Philosophie und den Weg der Schildkröte und kannst anhand eigener Erfahrungen entscheiden, was Du für Dich mitnehmen willst und was nicht.

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Kommentarbereich

  1. Apple_Iphone 24. Juli 2017 at 18:03 · · Antworten

    Das ist ja mal ein informativer, sorgfältig mit Liebe zum Detail geschriebener Artikel. Vielen Dank! 🙂

  2. Hallo Carsten,
    ist der Mensch an sich gut oder schlecht? Darüber könnte man sicher viel sagen. Letztendlich ist das Gute und das Schlechte jedoch relativ. Ich neige dazu zu glauben, dass der Mensch an sich, weder das eine noch das andere ist.

    Liebe Güße Karin

    • Carsten (happyturtle.de) 12. August 2017 at 20:43 · · Antworten

      „Die Welt ist das, was Du denkst, das sie ist“, heißt es in der Huna-Philosophie. Ganz ähnlich im NLP, dort ist eine der Vorannahmen, dass jeder in seinem Modell der Welt lebt. Gut und schlecht sind relativ, das sehe ich genauso. Die Frage ist dann natürlich, woran machen wir fest, ob etwas für uns gut oder schlecht ist? Eine Möglichkeit ist, zu schauen, ob etwas uns glücklicher macht oder nicht (im NLP sagt man, ein Modell der Welt ist gut, wenn es funktional ist). Und das kann sich mit der Zeit auch ändern. Was heute gut für uns ist, können wir u.U. morgen schon wieder ganz anders bewerten. Dazu fällt mir die schöne chinesische Geschichte „Der Bauern und das Pferd“ ein, die genau das zeigt (einfach mal nach „geschichte bauer sohn pferde“ googeln).
      Viele Grüße,
      Carsten

  3. Die Geschichte kenne ich. Habe mich mal eine Zeitlang mit Weisheitsmärchen beschäftigt und damals auch eine CD mit wunderbaren Geschichten aufgenommen.
    Ja, jeder Mensch ist sein eigenes Universum und doch ist alles mit einander verbunden. Alles arrangiert sich für einen, so wie es richtig ist. ob man sich darauf einlassen kann ist wieder etwas anderes.
    Meine Auffassung das der Mensch im Gunde weder gut noch schlecht ist, entstammt dem Wissen, dass in der Dualität gut und schlecht einander bedingen. Doch der Mensch in seinem Grund, damit meine ich die Seele, aus der Einheit kommt.
    Ich bin nicht sicher ob glücklich sein immer dafür steht das etwas richtig oder funktional ist. Vor einiger Zeit lief ich durch den Wald und plötzlich war der Gedanke, der Mensch ist im Grund gut, in meinem Kopf. Dieser Gedanke hat mich sofort richtig glücklich gemacht, ich fühlte mich leicht und fröhlich. Diese schönen Gefühle zu haben, bedeuten für mich aber nicht das der Auslöser dafür nun das richtig ist. Manchmal ist der Weg bitter und war trotzdem genau das was ich gebraucht habe um ein bisschen mehr zu mir selbst zu finden.Ich glaube Vertrauen ist das Zauberwort. Wie heißt es so schön im Wu wei: Es gibt ein lernen, dass uns verstehen läßt, was wir sind. Aus diesem Verständnis entsteht eine völlig neue Art des Handelns: wu wei. Das heißt handeln durch Nichteingreifen, durch geschehenlassen. Es ist die Fähigkeit, das Steuer des Lebens jener Macht zu überlassen, die eine Dimension von uns selbst ist und die Latotse einst das Tao genannt hat.
    Dazu fällt mir auch noch eine schöne Weisheitsgeschichte ein, es ist die Geschichte vom Salzmännchen.

    Liebe Grüße
    Karin

    • Carsten (happyturtle.de) 15. August 2017 at 16:09 · · Antworten

      Vielen Dank für deine inspirierenden Worte, liebe Karin. Die Geschichte mit dem Salzmännchen kannte ich noch nicht. Ja, über das Glück kann man trefflich philosophieren. Stimmt, in unserem Leben passieren viele Dinge, die sich erst im Nachhinein als etwas Gutes für unseren Lebensweg herausstellen. In unseren Krisen haben wir das größte Wachstumspotential (was allerdings nicht heißen muss, dass wir unbedingt leiden müssen, um zu wachsen). Aber: Wir durchleben Krisen immer dann, wenn wir uns gegen den Fluss des Lebens stellen. So gesehen sind unsere Krisen ein Zeichen dafür, wo wir etwas in uns wieder neu ausrichten können und sollten. Wenn wir das schaffen, kommen wir zurück in den Fluss des Lebens und bewegen uns wieder in Richtung Glücklichsein. Das ist meiner Auffassung nach unser natürlicher Zustand, den wir nur leider viel zu häufig nicht erkennen. Mit „Glücklichsein“ ist also nicht das äußere Glück gemeint, dass wir empfinden, wenn wir etwas Schönes in unserem Leben erhalten, sondern eher so etwas wie eine innere Lebensfreude, die uns begleitet.

  4. Sehr Interessant was du da geschrieben hast, denn es passt zu meiner aktuellen Situation. Lieben Dank!
    Anfang September habe ich mein erstes Ho’oponopono Seminar. Freue mich schon.

    Bis dann,
    Karin

    • Carsten (happyturtle.de) 15. August 2017 at 21:19 · · Antworten

      Ich freue mich, wenn ich ein wenig von der Inspiration wieder zurückgeben konnte und wünsche Dir ganz viel Spaß bei Deinem Seminar!
      Liebe Grüße,
      Carsten

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