Wie Du Dich in nur 30 Sekunden mit dieser einfachen Technik sofort entspannst

Wie Du Dich in nur 30 Sekunden mit dieser einfachen Technik sofort entspannst

Kennst Du das?

Du sollst in 10 min eine wichtige Präsentation halten. Und Du bist nervös. Du hast ein wichtiges Date. Und die Hände zittern vor Aufregung. Du musst eine wichtige Prüfung absolvieren. Und der Kopf ist wie leergefegt.

Jetzt wäre Entspannung wichtig. Zu sich kommen. Die innere Mitte finden. Aber für eine geführte Entspannungsmeditation ist natürlich keine Zeit.

Gerade, wenn Du Entspannung am dringendsten brauchst, sind oft die Möglichkeiten, sich zu entspannen besonders begrenzt.

In solchen Situationen ist es hilfreich, wenn man Methoden kennt, mit denen man sich schnell und unauffällig entspannen kann. Wieder eine Verbindung zu sich selbst aufbauen kann.

Piko Piko – Atemtechnik aus Hawaii

Eine Methode, die genau das leistet, ist die Piko Piko-Atmung aus der Huna-Philosophie.

Und so funktioniert´s:

Du kannst die Übung im Stehen, Liegen oder Sitzen machen.

Atme durch die Nase ein. Konzentriere Dich dabei auf die Spitze deines Kopfes. Die höchste Stelle auf Deinem Kopf.

(Bild: Turtle Übung)Einfach nur beim Einatmen auf diese Stelle konzentrieren.

Dann atmest Du langsam wieder aus. Entweder durch den Mund oder durch die Nase. Was für Dich angenehmer ist (bei mir ist die Wirkung intensiver, wenn ich durch den Mund ausatme).

Beim Ausatmen konzentrierst Du Dich auf Deinen Bauchnabel. Mehr nicht. Einfach nur auf Deinen Bauchnabel konzentrieren.

Dann wieder Einatmen und auf die Kopfspitze konzentrieren. Ausatmen – auf den Bauchnabel konzentrieren. Versuche dabei, das Ein- und Ausatmen fließend ineinander übergehen zu lassen.

Meist reichen schon drei oder vier Atemzüge aus, um sich spürbar zu entspannen. Du kannst die Übung aber auch beliebig ausdehnen, so lange Du dich dabei wohl fühlst.

Die Piko Piko-Atmung kannst Du in so gut wie jeder Situation schnell und unauffällig anwenden, um wieder in Deine innere Mitte zu kommen.

Du kannst am Anfang auch beim Einatmen mit Deiner Hand Deine Kopfspitze berühren. Und beim Ausatmen mit Deiner Hand dann den Bauchnabel berühren.

Einfach, damit Du Dich besser auf die beiden Stellen konzentrieren kannst.

Wenn Du etwas mehr Übung hast, funktioniert diese Technik dann auch sehr gut, ohne die Hände zur Hilfe zu nehmen. Dann kannst Du die Technik in so gut wie jeder Situation unaufällig anwenden.

Ich verwende die Piko Piko – Atmung z.B. sehr gerne, wenn ich am Schreibtisch arbeite und merke, dass ich unruhig werde und mich nicht mehr konzentrieren kann.

Zehn Atemzüge Piko Piko und es geht wieder besser 🙂.

Wieso funktioniert die Piko Piko-Atmung?

Das hawaii. Wort „Piko“ bedeutet „Zentrum“, aber auch „Kopfspitze“ und „Nabel“. Deshalb Piko Piko – Zentrum zu Zentrum, von Kopfspitze zu Nabel.

Beide Punkte werden in der Huna-Philosophie als besondere Kraftpunkte betrachtet. Ähnlich wie das auch andere Kulturen tun. So finden sich z.B. beide Punkte auch im indischen System der Chakren (wobei das Sakralchakra tatsächlich etwas unterhalb des Bauchnabels angesiedelt ist).

Energie folgt der Aufmerksamkeit (Makia). Wenn Du Dich nun abwechselnd auf die Kopfspitze und den Bauchnabel konzentrierst, fließt die Energie in Dir abwechselnd in Richtung Kopfspitze und anschließend in Richtung Bauchnabel.

Falls das Konzept der Lebensenergie eher nicht so Deins ist, ist das übrigens kein Problem. Sieh es einfach als Arbeitshypothese an, als eine Annahme, mit der Du arbeiten kannst.

Letztlich gibt es in meinen Augen sowieso keine absolute Wahrheit, sondern nur verschiedene Arten, die Welt zu betrachten (Ike).

Du musst Dich übrigens bei der Piko Piko Atmung nicht darauf konzentrieren, die Energie durch den Körper zu leiten. Es reicht, sich einfach nur auf die beiden Punkte zu konzentrieren.

Weil die Energie der Aufmerksamkeit folgt, fließt die Energie automatisch in die richtige Richtung.

Du regst durch diese Übung den Energiefluss in Deinem Körper an. Und frei fließende Energie führt automatisch zu Entspannung und dem Gefühl, in seiner Mitte zu sein.

Viele Varianten

Du kannst diese Technik übrigens beliebig ausbauen.

Eine Möglichkeit wäre z.B., sich abwechselnd auf die Kopfspitze und die Fußsohlen zu konzentrieren. Dadurch erzeugst Du einen noch intensiveren Energiefluss in Deinem Körper.

Viele Menschen empfinden diese Variante daher als besonders anregend und energetisierend.

 

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Oder Du baust die Übung in eine kleine Sequenz ein:

Einatmen: Kopfspitze, Ausatmen: Bauchnabel.

Einige Male wiederholen.

Dann:

Einatmen: Konzentration auf den Bereich ca. 1 m über Deiner Kopfspitze. Ausatmen: Konzentration auf den Bereich ca. 1 m unter deinen Fußsohlen (im Boden).

Wieder einige Male wiederholen.

Anschließend:

Einatmen: Konzentration auf die Wolken über Dir. Ausatmen: Konzentration auf die Mitte der Erdkugel.

Und wieder: Einige Male wiederholen.

Und im letzten Durchgang:

Einatmen: Konzentration auf die Sterne über Dir. Ausatmen: Konzentration auf die Sterne auf der anderen Seite der Erdkugel.

Durch diese Sequenz bekommst Du ein sehr intensives Gefühl für Deine innere Mitte und regst zugleich den Energiefluss in Deinem Körper besonders intensiv an.

Es ist ein bisschen so, als ob Du die Energie des Universums durch Dich fließen spürst (für alle Übungen gilt natürlich, dass Du sie nicht beim Autofahren oder beim Bedienen von schweren Maschinen machen solltest).

(Bild: Devider Turtle)Eine weitere Variante ist besonders dann nützlich, wenn man gezielt bestimmte Bereich im Körper entspannen möchte. Wenn Du z.B. merkst, dass Deine Schultern sehr angespannt sind.

Diese Variante funktioniert so:

Beim Einatmen konzentriest Du Dich auf die Stelle im Körper, die Du entspannen möchtest. Beim Ausatmen richtest Du Deine Aufmerksamkeit auf die am weitesten von Dir entferne Stelle, die Du sehen kannst. Also z.B. auf den Horizont oder auf eine Wolke am Himmel.

Dadurch wird die Energie angeregt, in diesem sehr großen Bereich zu schwingen, was meist sehr schnell eine Entspannung der betreffenden Stelle im Körper bewirkt.

(Bild: Devider Turtle)Genau andersherum funktioniert die folgende Variante, die sich immer dann besonders eignet, wenn man eine bestimmte Qualität in sich erzeugen möchte. Das kann Entspannung sein, aber z.B. auch Konzentration, Energiegeladenheit oder irgendeine andere Qualität.

Konzentriere Dich beim Einatmen auf etwas in Deiner Umgebung, was für die Qualität steht, die Du in Dir erzeugen möchtest. Also z.B. einen stillen, ruhigen See für Entspannung oder auch eine stark befahrene Straße, wenn es um Energiegeladenheit geht.

Du kannst auch ein Foto dafür verwenden, so hast Du viel mehr Möglichkeiten. Du könntest z.B. das Foto eines Vulkans oder eines aufgepeitschten Meeres nehmen, wenn es um Energiegeladenheit geht. Oder das Foto eines Adlers, wenn es um Konzentration geht.

Suche dabei das Motiv aus, das Dich jeweils am meisten anspricht.

Wenn Du etwas mehr Übung mit dieser Technik hast, reicht es schon aus, wenn Du Dir das Bild nur in Deinen Gedanken vorstellst. Mache das Bild dann so intensiv wie möglich, verstärke die Farben, mache das Bild größer und auch heller.

Verwende Bilder zusammen mit der Piko Piko – Atmung und rufe dadurch die mit dem Bild verbundenen Qualitäten in Dir wach.

Beim Ausatmen konzentrierst Du Dich dann wieder auf Deinen Bauchnabel oder die Kopfspitze. Dabei kann es für die Konzentration hilfreich sein, die Augen beim Ausatmen zu schließen oder mit den Augen den Bauchnabel zu fixieren. Oder Du legst als Konzentrationshilfe eine Hand auf den Bauchnabel bzw. die Kopfspitze. Wiederhole diese Atmung solange, bis Du die erwünschte Wirkung spürst.

Du kannst übrigens die Wirkung noch intensivieren, wenn Du während der Übung deine Intention bewusst auf die angestrebte Qualität (also Entspannung, Energiegeladenheit etc.) gerichtet hältst.

Oder Du kannst Dir kurze Affirmationen zu den jeweiligen Qualitäten überlegen, also z.B. „ich darf mich jetzt vollständig entspannen“ oder „meine Konzentrationsfähigkeit kann jetzt größer und größer werden“.

Zum Thema Affirmationen wird´s übrigens demnächst auch einen eigenständigen Artikel geben.

Experimentiere ein wenig mit dieser Technik. Mit der Piko Piko – Atmung ist es wie mit allem im Leben, je mehr Übung wir mit einer Sache haben, desto besser und schneller erreichen wir die gewünschten Ergebnisse.

Bleib' inspiriert!

Aloha,

sign

Hast Du die Piko Piko – Atmung ausprobiert? Wie sind Deine Erfahrungen mit dieser Technik? Schreib mir einen Kommentar!


Und das gibt´s im nächsten Artikel:

Ich zeige Dir einen einfachen Trick, mit dem Du es schaffst, nie wieder in Deinem Leben einen Fehler zu machen 🙂 . Sei gespannt!


P.S.
In den verschiedenen Blogartikeln geht's immer wieder auch um die verschiedenen Aspekte dieser 7 Prinzipien. Und ich zeige Dir Methoden aus dem Huna und aus dem NLP, mit denen Du die 7 Prinzipien in Deinen Alltag integrieren kannst.

So bekommst Du nach und nach einen guten Überblick über die Happy-Turtle-Philosophie und den Weg der Schildkröte und kannst anhand eigener Erfahrungen entscheiden, was Du für Dich mitnehmen willst und was nicht.

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