Huna und NLP – Dreamteam für eine bewusste Lebensgestaltung. Teil 1 der Miniserie

Huna und NLP – Dreamteam für eine bewusste Lebensgestaltung. Teil 1 der Miniserie

Im Laufe der Jahre ist die Huna-Philosophie für mich zu einer unerschöpflichen Quelle der Weisheit geworden. Huna hilft mir, das Leben insgesamt besser zu verstehen und Antworten auf meine Lebensfragen zu finden.

Und die Huna-Philosophie mit all ihren praktischen Techniken hilft mir auch, aus meiner inneren Mitte heraus zu leben und zu handeln. Und die Harmonie in meinem Leben zu vergrößern. Einfach glücklicher zu sein.

Wenn Du Dir den Beitrag über die sieben Prinzipien schon angesehen hast, kennst Du die sieben Prinzipien bereits als die wichtigste Grundlage der Huna-Philosophie.

Damit Du eine etwas genauere Vorstellung von den Hintergründen dieser faszinierenden Lebensphilosophie bekommst, möchte ich Dir in diesem Artikel etwas darüber erzählen, was Huna ist. Und auch darüber, was es nicht ist.

Vielleicht ist letzteres sogar erst einmal einfacher. Denn: Huna ist nicht gleich Huna. Aber dazu gleich mehr.

Was Huna alles nicht ist

Huna ist keine Religion. Nicht der heutigen Hawaiianer und auch nicht der Hawaiianer früherer Zeit. Huna ist auch keine „neumodische“ Esoterik. Und Huna ist keine theoretische Philosophie über das Leben.

Huna ist mehr als das. Aber was ist Huna dann?

Zunächst einmal sollte man wissen, dass Huna nicht gleich Huna ist. Es gibt verschiedene Ausprägungen, die alle die Bezeichnung „Huna“ tragen. Zwei davon sind bei uns in Europa bekannter geworden,

Das Huna Max Freedom Longs

Max Freedom Long (1890-1971) war in den 1920er Jahren als Lehrer auf Hawaii tätig. Während seiner Zeit als Lehrer war er öfters Zeuge wundersamer Heilungen von Krankheiten durch die „Kahunas“ geworden.

Das Wort „Kahuna“ ist vergleichbar mit dem japanischen „Sensei“ und bedeutet eigentlich nur, dass jemand auf einem bestimmten Gebiet herausragende Fähigkeiten erworben hat. Ein Meister auf dem jeweiligen Gebiet.

So gab und gibt es Kahuna-Kanubauer, Kahuna-Surfer, Kahuna-Pflanzenkundige usw. Und es gab eben auch Kahunas auf dem Gebiet der Heilung von Krankheiten und Verletzungen.

Long war so beeindruckt von den wundersamen Heilungen der Kahunas, dass er deren Geheimnisse ergründen wollte.

Allerdings waren die Kahunas, die er dazu befragte, wenig kooperativ. Sie gaben ihr Wissen nur innerhalb ihrer jeweiligen Familie weiter.

Schließlich kam er auf die Idee, dass das gesamte Wissen der Kahunas in der hawaiianischen Sprache kodiert vorliegen könnte.

Long versuchte dann, diesen Code zu entschlüsseln und entwarf aus seinen Untersuchungen der Sprache heraus ein System, das er „Huna“ nannte.

Serge Kahili King und die Huna-Philosophie

Serge Kahili King aus Hawaii ist Vertreter einer weiteren Ausrichtung der Huna-Philosophie. Er machte Huna über die Grenzen Hawaiis hinaus bekannt.

Wenn hier bei uns von Huna die Rede ist, ist meist die von Serge Kahili King geprägte Ausrichtung gemeint. Und auch ich beziehe mich in meinen Artikeln und Posts auf diese Ausrichtung.

„Kahili-Style-Huna“ könnte man sagen.

Serge Kings Vater wurde auf Hawaii von einer hawaiianischen Familie, den Kahilis, adoptiert und in dem oben erwähnten Wissen der Kahunas unterrichtet.

Die Kahilis waren eine derjenigen Familien, in denen dieses Wissen von Generation von Generation weitergegeben wurde.

Nach dem frühen Tod seines Vaters wurde auch Serge King von den Kahilis adoptiert und ebenfalls in dem Wissen der Kahunas ausgebildet.

Huna ist eine moderne Ausdrucksform des überlieferten polynesisch-hawaiianischen Wissens über die Prinzipien, nach denen unser Leben funktioniert.

Er fand dieses Wissen so nützlich, dass er es – mit dem Einverständnis seiner Adoptivfamilie – einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen wollte.

Serge King – der auch einen Doktorgrad in Psychologie hat – überarbeitete viele Inhalte, in denen er im Laufe der Jahrzehnte unterrichtet wurde und brachte sie in eine moderne Ausdrucksform.

So hat Serge King z.B. die sieben Prinzipien, die er in Form von hawaiianischen Sprichwörtern vermittelt bekommen hatte, in die moderne, kurze Form gebracht, die Du auch in dem Beitrag über die sieben Prinzipien findest.

Das von ihm auf Grundlage des überlieferten Wissens entworfene System nannte er ebenfalls Huna.

Wobei es Hinweise gibt, dass das Wort „Huna“ bereits sehr viel früher für das Wissen der Kahunas verwendet wurde.

Insofern ist Huna modern und zugleich jahrtausendealt.

Die Wurzeln der Huna-Philosophie

Huna ist eine schamanisch geprägte Sicht auf das Leben, die ihre Wurzeln in der Tradition der alten Hawaiianer hat. Das Wort „Schamane“ ist ein tungusisches Wort.

Die Tungusen sind ein Volksstamm im heutigen Länderdreieck Russland, Mongolei und China.

Ein Schamane ist ein Heiler. Ein Stammesangehöriger, der aufgrund seiner besonders geschulten Fähigkeiten Krankheiten und Verletzungen seiner Stammesmitglieder heilen konnte.

Auch wenn die jeweilige Bezeichnung variiert, findet man Schamanen bei vielen indigenen Völkern.

Auch auf den hawaiianischen Inseln gab es zu allen Zeiten solche Schamanen, die Krankheiten und Verletzungen heilten, vor Unwettern und anderen Katastrophen warnten, mit Tieren und Pflanzen kommunizierten usw.

Auf Hawaii waren dies eben die erwähnten „Kahunas“ bzw. genauer die „Kahuna kupua“.

Die Schamanen auf Hawaii waren keine Priester. Sie standen eher neben oder sogar außerhalb des religiösen Systems.

Sie lebten ein normales „alltägliches“ Leben und nahmen ihre Aufgaben als Schamanen zusätzlich war.

Das heutige Huna hat seine Wurzeln in einer der langen Familientraditionen, in denen das Wissen der Kahunas von Generation zu Generation weitergegeben wurde.

Nämlich in der Tradition der Kahili-Familie.

Die Bedeutung des Wortes Huna

Das Wort „Huna“ könnte man am ehesten mit „Geheimnis“ oder „verborgenes Wissen“ übersetzen. Wobei die Betonung auf „verborgen“ im Sinne von schwer zu entdecken liegt.

In diesem Sinne ist Huna tatsächlich esoterisches Wissen.

Das griechische Wort „esōterikós“ bedeutet nämlich wörtlich übersetzt eigentlich so viel, wie „dem inneren Bereich zugehörig“ oder „verborgen“ (im Sinne von schwer zu entdecken).

Es ist also nicht gemeint, dass dieses Wissen geheimgehalten werden sollte.

Man muss genau hinschauen, um das Wissen zu erkennen, um das es im Huna geht. Das ist mit verborgenem Wissen gemeint.

Die unbewusst ablaufenden Prozesse in unserer Psyche wären ein Beispiel für ein solches schwer zu erkennendes Wissen. Eben weil uns diese Prozesse normalerweise nicht bewusst sind.

Huna ist esoterisches Wissen im eigentlichen Wortsinn. Das griechische Wort „esōterikós“ bedeutet übersetzt so viel wie „dem inneren Bereich zugehörig“ oder „verborgen“ und bezieht sich auf unser Inneres als Quelle des Wissens über die Welt.

Aber auch die wechselseitige Beeinflussung von allem, das verborgene Wirken der Kräfte der Natur oder auch das Zusammenspiel von Körper und Geist bei Heilungsprozessen sind Beispiele für solches verborgene Wissen.

Eine weitere Bedeutungsebene des Wortes Huna liegt in den beiden Silben „Hu“ und „Na“, aus denen das Wort sich zusammensetzt.

„Hu“ bedeutet so viel wie Bewegung, Chaos, aktive Energie, während die Silbe „Na“ für die Ruhe, Stille und die beruhigende, passive Energie steht.

Ganz ähnlich wie das Yin-Yang des chinesischen Taoismus.

Bewegung und Ruhe, aktive und passive Energie sollten sich in unserem Leben in fließender Harmonie befinden.

Zu manchen Zeiten brauchen wir mehr Hu-Energie, in anderen Zeiten brauchen wir mehr Na-Energie.

Wenn wir aber zu viel Ruhe in unserem Leben haben, fühlen wir uns unwohl. Und genauso fühlen wir uns unwohl, wenn zu viel Bewegung in unserem Leben ist.

Was Huna alles ist

Huna ist eine schamanisch geprägte, moderne Ausdrucksform des überlieferten hawaiianischen Wissens für ein bewussteres, entspannteres und glücklicheres Leben.

Huna ist offen und flexibel, was andere Ansichten betrifft. Wahr ist, was funktioniert. Huna ist pragmatisch.

Huna betrachtet das Leben auf eine schamanische Art und Weise. Deshalb geht es im Huna auch immer um Heilung.

Heilung bedeutet im Huna immer, die Harmonie zu vergrößern.

Das kann die Harmonie zwischen Körper und Geist sein. Oder die Harmonie zwischen Menschen. Oder auch die Harmonie zwischen Menschen und den Kräften der Natur.

 

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Letztlich geht es bei den Techniken im Huna darum, innere Widerstände abzubauen (durch Veränderung der ihnen zugrundeliegenden Muster), so dass aktive und passive Energie wieder in Harmonie zueinander kommen können.

Dafür werden Worte, Bilder, Gefühle und auch Körperbewegungen genutzt.

Übrigens ist das fast identisch zu den Techniken des NLP, in denen nahezu die gleichen Qualitäten genutzt werden, um Veränderungsprozesse anzustoßen.

Der Unterschied liegt eher darin, dass man im Huna wegen des zweiten Prinzips (Kala) davon ausgeht, dass das nicht nur in unserem eigenen inneren Erleben funktioniert.

Sondern auch über weite Entfernungen und bei allem auf dieser Welt.

Allerdings ohne dabei etwas kontrollieren zu können. Denn „alle Macht kommt von innen“ (Mana) bedeutet, dass wir nur Einfluss ausüben können.

Huna betrachtet alles in unserem Universum als lebendig und fähig, zu reagieren und zu kommunizieren. Weil alles Ausdruck desselben unendlichen Bewusstseins ist. Egal, ob man dieses nun Universum, „Das große Ganze“, Großer Geist, Gott oder wie auch immer nennt.

Und Huna geht davon aus, dass alles nach Harmonie strebt. Harmonie bedeutet, dass Energie frei fließen kann.

Deshalb kannst Du Huna für Entspannung, innere Zufriedenheit und ein glückliches Leben nutzen

Weil es im Huna immer um Heilung geht, lassen sich Techniken aus dem Huna auch sehr gut für ein entspannteres und glücklicheres Leben einsetzen.

Huna sieht die Ursache von Krankheiten, Verletzungen und allgemein von Störungen darin, dass die Energie in den betroffenen Bereichen nicht mehr frei fließen kann. Verursacht durch Anspannungen, die wiederum durch Stress irgendeiner Art ausgelöst werden.

Und das bezieht sich nicht nur auf unseren Körper. Auch in unseren Beziehungen zu anderen Menschen und allgemein zu allem auf dieser Welt oder in unseren Lebensumständen kann es passieren, dass die Energie nicht mehr frei fließen kann.

Wir erleben dann die Beziehungen zu unseren Mitmenschen als angespannt und schwierig. In unserem Leben funktionieren die Dingen nicht so, wie wir es uns wünschen.

Die Ansätze aus der Huna-Philosophie können uns dann helfen, innere Widerstände abzubauen und die Harmonie in all diesen Bereichen zu vergrößern. So dass die Energie wieder frei fließen kann.

Dann können Lebensfreude, Glück und Zufriedenheit in unserem Leben wieder mehr Raum einnehmen.

Manche der Ansätze und Sichtweisen des Huna sind für uns allerdings etwas ungewohnt.

Du kannst aber die Techniken des Huna auch ausprobieren, ohne gleich alle Gedankengänge dieser Philosophie anzunehmen.

Betrachte das, was Dir etwas „gewöhnungsbedürftig“ vorkommt, einfach als Arbeitshypothese. Spiele mit den Gedanken dieser Philosophie und probiere Dinge einfach aus.

Letztlich geht es in der Huna-Philosophie ja sowieso nicht um absolute Wahrheiten, sondern einfach darum, ob Dinge funktionieren, d.h. ob sie die Harmonie in unserem Leben vergrößern.

Das ist vielleicht das, was ich am meisten an der Huna-Philosophie liebe.

Egal, um welche Ideen und Ansichten es gerade geht, Huna ist sich immer bewusst, dass es nur Ideen über die Wirklichkeit sind. Nicht die Wirklichkeit selbst.

Entscheidend ist immer, ob die Ideen funktionieren (Pono).

Viele der Techniken, die es in der Huna-Philosophie gibt, werden übrigens in ähnlicher Form mittlerweile auch in modernen Therapieformen eingesetzt. Eben weil sie sehr gut funktionieren.

Bleib' inspiriert!

Aloha,

sign

Wie hat Dir dieser Artikel über die Philosophie des Huna gefallen? Möchtest Du noch mehr wissen über diese faszinierende Lebensphilosophie? Schreibe mir einen Kommentar!


Und das gibt´s im nächsten Artikel:
In zweiten Teil der Miniserie „Huna und NLP – Dreamteam für eine bewusste Lebensgestaltung“ erfährst Du mehr über die Hintergründe des NLP. Woher stammt NLP? Wo und wofür wird NLP eingesetzt und was ist das Besondere an den Formaten des NLP? Diese Fragen werde ich im zweiten Teil behandeln.


P.S.
In den verschiedenen Blogartikeln geht's immer wieder auch um die verschiedenen Aspekte dieser 7 Prinzipien. Und ich zeige Dir Methoden aus dem Huna und aus dem NLP, mit denen Du die 7 Prinzipien in Deinen Alltag integrieren kannst.

So bekommst Du nach und nach einen guten Überblick über die Happy-Turtle-Philosophie und den Weg der Schildkröte und kannst anhand eigener Erfahrungen entscheiden, was Du für Dich mitnehmen willst und was nicht.

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Kommentarbereich

  1. Sada Anand Kaur 16. August 2017 at 21:27 · · Antworten

    Ich finde den Artikel über die Huna Philosphie und die Intention die ich dahinter spüre wunderbar. Danke dafür! Gerne würde ich noch mehr von dir über die Philosophie des Huna erfahren.
    Vieles finde ich im Yoga und einigen Meditationstechniken wieder. Auch die Turtle Tipps empfinde ich als sehr weise. Der Turtle Tipp Nr. 7 hat mich allerdings sehr nachdenklich gemacht, bezüglich der Erfahrung von Gewalt und deren Ursachen.
    Ich kann mir dazu nur denken, dass die Ursachen auch etwas mit kollektiven Karma zu tun haben könnten.

    • Carsten (happyturtle.de) 17. August 2017 at 0:03 · · Antworten

      Ich freue mich, dass Dir der Artikel gefallen hat :-). Gewalt entsteht in meinen Augen immer dann, wir den gegenwärtigen Augenblick verlieren. Aloha, das hawaii. Wort für Liebe setzt sich zusammen aus
      – Alo (hawai.) für „mit jemandem oder etwas zusammen sein“, „eine Erfahrung teilen“, „Hier und Jetzt“
      – Oha (hawai.) für „Freude“ und
      – Ha (hawai.) für „Lebensenergie“
      Zusammen also in etwa „das freudige Teilen der Lebensenergie in der Gegenwart“. Folglich verlieren wir die Liebe, wenn wir nicht mehr in der Gegenwart sind (in Beziehungen z.B. wenn Eifersucht ins Spiel kommt, denn um eifersüchtig zu sein, muss man mit den Gedanken in die Zukunft gehen und sich ausmalen, was der Partner alles machen könnte). Dazu gibt es ein schönes Zitat von Eckardt Tolle: „Unbehagen, Angst, Anspannung, Stress, Sorgen – alle Formen von Ängsten – haben ihre Ursache in zu viel Zukunft und zu wenig Gegenwart.“ Und daraus entsteht dann schnell auch Gewalt in den verschiedenen Formen.
      Liebe Grüße,
      Carsten

  2. Sada Anand Kaur 17. August 2017 at 9:43 · · Antworten

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich bin da ganz bei dir, was das Jetzt angeht. Der Zustand in den Veränderungen stattfinden. Ich dachte natürlich an Kinder die Gewalt erfahren. Werde weiter darüber nachdenken. 🙂

    • Carsten (happyturtle.de) 17. August 2017 at 15:05 · · Antworten

      In einem unendlichen Universum (eine der Grundannahmen des Huna) macht es wenig Sinn, davon auszugehen, dass unser Bewusstsein nur 70-80 Jahre existiert. Wenn man diesem Gedankengang folgt, können Kinder Inkarnationen sehr alter Seelen sein. Mit all den dazugehörigen karmischen Verstrickungen. Das bedeutet aber in keinster Weise, dass Kinder in irgendeiner Weise Schuld an Gewalterlebnissen sind, die sie erleben (das gilt natürlich genauso für Erwachsene). Karmisch ist im Sinne von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen gemeint, nicht im Sinne von Schuld.

  3. Sada Anand Kaur 18. August 2017 at 20:25 · · Antworten

    So sehe ich das auch. 🙂
    Vielen Dank und liebe Grüße

  4. Hallo Carsten,

    Vielen Dank für die kurze Einführung in Huna. Was mir daran sehr gut gefällt ist der Umstand, dass sich das Huna (bzw. die daraus abgeleiteten Techniken) daran beweist, wie gut es uns und unseren Mitmenschen, mit denen wir interagieren, tut. Wenn es darin so „erfolgreich“ ist wie Du beschreibst, dann gehe ich gerne mit!

    Liebe Grüße

    Olaf

    • Carsten (happyturtle.de) 12. September 2017 at 21:54 · · Antworten

      Danke, lieber Olaf!
      Ja, diese Seite fasziniert mich ebf. sehr an der Huna-Philosophie. Dass es eben nicht um absolute Wahrheiten geht, sondern um nützliche Wahrheiten (wie Serge Kahili King das gerne ausdrückt). Letztlich sind die Techniken allerdings nur Werkzeuge. Die eigentliche Veränderung kommt immer aus dem eigenen Inneren des Menschen (Mana). Techniken können diese Veränderung anstoßen – wenn die betreffende Person bereit ist, das zuzulassen.
      Liebe Grüße,
      Carsten

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