Die drei Glücksregeln der Schildkröte – sich selbst vertrauen (Teil 2 von 3)

Die drei Glücksregeln der Schildkröte – sich selbst vertrauen (Teil 2 von 3)

Vor einiger Zeit hatte ich Dir die drei Glückregeln der Schildkröte vorgestellt. „Bless the present, trust yourself, expect the best“ (auf Deutsch: „Segne die Gegenwart, vertraue Dir selbst, erwarte das Beste“).

In ersten Artikel der Serie hatte ich auch ausführlich über die erste der drei Glücksregeln gesprochen. Heute geht es weiter mit dem mittleren Teil, „trust yourself“ (auf Deutsch: „Vertraue Dir selbst“).

Eines vorweg, mit „vertraue Dir selbst“ ist nicht gemeint, dass wir anderen Menschen nicht vertrauen sollten.

Klar gibt es Menschen, denen man sein Vertrauen besser nicht schenken sollte (was genau es eigentlich heißt, jemandem zu vertrauen, erfährst Du weiter unten).

Aber das ist hier nicht gemeint.

Deutlicher wird die Aussage vielleicht, wenn wir den Satz umdrehen. Aus „trust yourself“ bzw. „vertraue Dir selbst“ wird dann „Selbstvertrauen“.

Der mittlere Teil der drei Glücksregeln könnte also auch heißen „habe Selbstvertrauen“.

In diesem Artikel geht es darum, was Selbstvertrauen ist und wie wir unser Selbstvertrauen aufbauen und stärken können.

Es gibt zwei weitere Begriffe, die eng mit Selbstvertrauen zusammenhängen: Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

Auch darum wird es in diesem Artikel gehen.

Selbstvertrauen

Lass uns anfangen mit dem ersten der drei Begriffe. Was ist das eigentlich, Selbstvertrauen?

Wikipedia hilft an der Stelle nicht wirklich weiter, alle drei Begriffe werden dort nicht weiter unterschieden und es gibt eine lebhafte Diskussion darüber, wie man die Begriffe denn nun voneinander abgrenzen sollte.

Was sagt die Huna-Philosophie und die Schildkröte zu den drei Begriffen Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl?

Was ist das überhaupt, Selbstvertrauen?

Oft hört man Sätze wie „Der hat aber ein starkes Selbstvertrauen“.

Das ist eigentlich Quatsch.

Denn jemand, der in einer bestimmten Situation ein starkes Selbstvertrauen hat, kann in einer anderen Situation mit anderen Menschen in einem anderen Kontext ein ganz anderes Selbstvertrauen haben.

Ein Beispiel:

Ein Student fährt mit dem Fahrrad zu seiner Abschlussprüfung. Während der Fahrt geht er in Gedanken nochmal die einzelnen Abschnitte durch, die er für die Prüfung gelernt hat.

Er macht sich keinerlei Sorgen darüber, dass er dabei sein Gleichgewicht auf dem Fahrrad verlieren könnte.

Er fährt automatisch, Fahrradfahren ist für ihn so selbstverständlich wie gehen oder laufen.

Er hat in Bezug auf das Fahrradfahren ein starkes Selbstvertrauen.

Eine halbe Stunde später fängt seine Prüfung an. Der Prüfer sitzt vor ihm und der arme Student bekommt vor Angst feuchte Hände und sein Puls rast.

In Bezug auf die Prüfung hat er ein schwaches Selbstvertrauen.

Selbstvertrauen ist das Vertrauen darauf, dass das Ergebnis einer Handlung den Erwartungen entspricht.

Um im Beispiel zu bleiben: Beim Fahrradfahren geht der Student natürlich davon aus, dass es kein Probem sein wird, mit dem Fahrrad zu der Prüfung zu fahren.

Er erwartet, dass ihm das gelingen wird. Und er ist so fest davon überzeugt, dass ihm die mit dem Fahrradfahren vebundene Erwartung nicht einmal bewusst ist.

Ganz anders sieht das in der Prüfung aus. Dort ist die Erwartung nicht unbedingt, dass er die Prüfung auf jeden Fall schaffen wird.

Der Student erwartet, dass es auch anders ausgehen könnte.

Und deshalb ist sein Selbstvertrauen in der Prüfung auch so gering.

(Bild: Devider Turtle)Ganz ähnlich ist das übrigens, wenn andere Menschen unser Vertrauen missbrauchen. Denn das bedeutet eigentlich nur, dass sie sich nicht so verhalten, wie wir das von ihnen erwarten.

(Selbst-)Vertrauen bedeutet also nichts anderes, als dass ich darauf vertraue, dass die Ergebnisse meinen Erwartungen entsprechen.

Und weil ich das tue, traue ich mich dann auch, Dinge tatsächlich zu tun.

Ich bin immer wieder fasziniert davon, welche Bedeutungsebenen in der Sprache selbst verborgen liegen. Oft kann man schon daran viel über die tiefere Bedeutung von Worten erfahren.

Vertrauen ist noch unter einem weiteren Aspekt wichtig.

Je größer mein Vertrauen darauf ist, dass die Ergebnisse meinen Erwartungen entsprechen, desto mehr Einfluss habe ich auf die Dinge um mich herum und auf mein Leben.

In der Sichtweise des Huna und der Schildkröte sind (Selbst-)Vertrauen und Energie die beiden Schlüssel für ein bewusstes, selbstbestimmtes Leben.

Jemand mit viel Energie und geringem Vertrauen in seine Fähigkeiten, kann trotzdem viel erreichen. Genauso jemand mit großerem Vertrauen, aber geringer Energie.

Aber wenn jemand viel Energie und großes Vertrauen in seine Fähigkeiten hat, dann können erstaunliche Dinge passieren.

Das Geheimnis von grossem Selbstvertrauen

Aber wie kann ich nun mein Selbstvertrauen steigern?

Hier kommen wieder die sieben Prinzipien ins Spiel. Denn natürlich entwickeln sich Dinge nicht immer so, wie ich mir das wünsche.

Wir können das Leben nicht kontrollieren (Mana), also werden wir auch Situationen erleben, in denen die Ergebnisse nicht so sind, wie wir uns das wünschen.

In denen wir eine Prüfung nicht bestehen, einen Auftrag nicht bekommen, ein Ziel nicht erreichen. Wenn unsere Erwartung aber genau das war, wird unser Selbstvertrauen darunter leiden.

Was wir aber immer machen können, ist, es einfach noch einmal zu versuchen. Wenn etwas nicht funktioniert hat, dann probiere ich einfach einen anderen Weg, um mein Ziel zu erreichen.

Denn Du erinnerst Dich, Du kannst niemals versagen, nur Deine Methode kann versagen (Pono).

Wenn wir wissen, dass wir es einfach noch einmal versuchen, wenn etwas nicht funktioniert, können wir unser Selbstvertrauen enorm steigern.

Wenn ich also darauf vertraue, dass ich es einfach nochmal versuche, wenn ich mein Ziel nicht erreicht habe, dann kann ich bei jeder Aufgabe ein großes Selbstvertrauen haben.

Weil dann meine Erwartung (nämlich, dass ich es einfach nochmal versuchen werde) immer erfüllt wird. Denn es noch einmal zu versuchen, ist ja allein meine Entscheidung.

Probiere das einfach mal aus, wenn Du das nächste Mal vor einer Aufgabe stehst, bei der Dein Selbstvertrauen gering ist.

Mache Dir bewusst, dass Du einfach einen anderen Weg versuchen wirst, wenn es beim ersten Mal nicht klappt.

Fühle in Dich hinein, Du wirst feststellen, dass Dein Selbstvertrauen sofort stärker wird.

Selbstbewusstsein

Ein ganz ähnlicher Begriff wie Selbstvertrauen ist der Begriff Selbstbewusstsein.

Wenn ich selbstbewusst bin, bin ich mir meiner selbst bewusst. Ich bin mir meiner Fähigkeiten und Ressourcen bewusst, die ich für die Lösung eines Problem zur Verfügung habe.

Der Begriff Ressourcen stammt in diesem Zusammenhang übrigens aus den NLP und meint die Verhaltensweisen, Lösungsstrategien, Fähigkeiten und Hilfsmittel, die mir helfen, mein Ziel zu erreichen.

Ich weiß, was ich kann, könnte man auch sagen.

Ähnlich wie beim Selbstvertrauen, sind wir nicht „einfach nur so“ selbstbewusst. Wir sind selbstbewusst in Bezug auf bestimmte Situationen, Menschen und Probleme.

Und haben ein geringes Selbstbewusstsein in Bezug auf andere Situationen, Menschen oder Probleme.

Dann nämlich, wenn wir denken, dass uns in diesen Situationen die Fähigkeiten und Ressourcen fehlen, die wir brauchen.

Meist ist das jedoch gar nicht das Problem. Das Problem ist nicht, dass wir die Ressourcen nicht haben, sondern eher dass wir keinen Zugang zu ihnen haben. Dass sie uns nicht bewusst sind.

Dann haben wir ein geringes Selbstbewusstsein.

Wir alle haben aber im Laufe unseres Lebens unendlich viele Ressourcen gebildet. Wir müssen uns nur im richtigen Moment an sie erinnern.

(Bild: Devider Turtle)Ok, wieder ein Beispiel.

Stell Dir vor, Du sollst für Deine Freunde einen Wochenendausflug organisieren. Und Du denkst „Oh, mein Gott, wie soll ich das schaffen? Ich weiß doch gar nicht, wie man sowas macht!“.

Dein Selbstbewusstsein ist in dieser Situation sehr gering.

Jetzt lass uns überlegen, welche Ressourcen Du tatsächlich alle schon hast, die Du in dieser Situation gebrauchen kannst. An die Du aber wahrscheinlich gerade gar nicht denkst.

Du kannst sprechen und weißt, wie man mit einem Telefon umgeht. Klingt erstmal selbstverständlich, aber manchmal ist es nützlich, sich auch solche scheinbar selbstverständlichen Ressourcen bewusst zu machen.

Denn mit dieser Ressource kannst Du z.B. Deine Freunde fragen, welche Vorstellungen sie von dem Ausflug haben. Oder Du kannst andere Menschen fragen, ob sie vielleicht Tipps für Dich haben, wie man so ein Wochenende organisiert.

Und Du kannst auch lesen (sonst könntest Du diesen Artikel schließlich nicht lesen 😉 ) und kannst diese Ressource nutzen, um Bücher und Prospekte zu lesen, um weitere Anregungen für den Ausflug zu bekommen.

Dass Du Zugang zum Internet hast, ist auch eine Ressource, die Du nutzen kannst, um den Ausflug zu organisieren.

Es geht einfach darum, sich bewusst zu machen, was man alles kann. Welche Ressourcen man bereits hat, die helfen können, ein Problem zu lösen.

Dann habe ich auch automatisch das dazugehörige Selbstbewusstsein.

Denn selbstbewusst zu sein bedeutet ja letztlich nichts anderes, als das ich mir meiner Ressourcen bewusst bin.

Bretthartes Selbstbewusstsein in jeder Situation – so geht´s

Es gibt zwei Ressourcen, die wir alle in uns tragen und die wir alle schon oft genutzt haben. Meist jedoch, ohne darüber nachzudenken.

Und diese Ressourcen können wir immer einsetzen.

Deshalb können wir in jeder Situation selbstbewusster sein, wenn wir uns diese Ressourcen bewusst machen.

Ich meine unsere Lernfähigkeit und die Fähigkeit, solange weiterzumachen, bis wir unser Ziel erreicht haben.

Manche Menschen winken jetzt vielleicht ab und sagen, sie hätten diese Fähigkeiten nicht.

Aber überleg mal, wie Du laufen gelernt hast.

Zum einen hast Du es gelernt und zum anderen hast Du so lange weitergemacht, bis Du es hinbekommen hast.

Wenn wir uns vergegenwärtigen, wie wir als Kinder laufen gelernt haben, haben wir Zugang zu zwei sehr wichtigen Ressourcen: Lernfähigkeit und Behaarlichkeit.

Du hast also bereits bewiesen, dass Du über diese beiden Ressourcen verfügst.

Du bist dabei vermutlich hunderte Male gestolpert und hingefallen. Aber Du hast Dich davon nicht entmutigen lassen, bist aufgestanden und hast so lange weitergemacht, bis Du es geschafft hast.

Wir alle haben diese beiden Ressourcen. Und können damit jedes Problem lösen.

Einfach, indem wir lernen, wie wir es lösen können und solange weitermachen, bis es funktioniert.

Und wenn wir uns dieser Ressourcen bewusst werden, können wir in jeder Situation und bei jedem Problem selbstbewusst sein.

Es kommt nicht darauf an, ob wir Fehler machen (was immer wir entscheiden, was ein Fehler für uns ist). Entscheidend ist nur, wie schnell wir uns wieder aufrappeln und weitermachen.

Übrigens habe ich dem Thema „Fehler machen“ einen ganzen Artikel gewidmet. Du kannst ihn hier lesen.

Selbstwertgefühl

Der Begriff Selbstwertgefühl hängt eng mit den Begriffen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zusammen. Meint aber nicht dasselbe.

Das Selbstwertgefühl sagt uns, wie wir uns selbst in Bezug auf unsere Werte bewerten. Inwieweit wir in Übereinstimmung mit unseren Werten leben.

Ein hohes Selbstwertgefühl haben wir, wenn wir so leben, dass wir unsere eigenen Werte erfüllen.

Ein Beispiel: Wenn Ehrlichkeit ein wichtiger Wert für mich ist, ich aber in meiner Beziehung meinen Partner/meine Partnerin ständig anlüge, habe ich ein niedriges Selbstwertgefühl – in Bezug auf diesen Wert.

Bezogen auf andere Werte habe ich aber vielleicht ein hohes Selbstwertgefühl.

Du siehst, um an unserem Selbstwertgefühl etwas zu verändern, müssen wir uns erstmal unserer Werte bewusst werden. Also wissen, was uns im Leben wichtig ist.

Dann können wir entweder unser Verhalten so ändern, dass es unseren Werten entspricht. Oder wir können unsere Werte selbst verändern, wenn wir feststellen, dass sie uns nicht gut tun.

(Bild: Devider Turtle)Man könnte auch sagen: Unser Selbstwertgefühl beschreibt, wie gut wir uns selbst erlauben, über uns selbst zu denken. Wir selbst sind es, die uns unser Selbstwertgefühl geben.

Das erste Prinzip aus der Huna-Philosophie (Ike) legt uns nahe, uns unserer Gedanken in den verschiedenen Situationen unseres Lebens bewusst zu werden.

 

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Bezogen auf unser Selbstwertgefühl: Woran machst Du fest, wie gut Du Dir selbst erlaubst, über Dich zu denken?

Was ist Dein Maß für Dein Selbstwertgefühl? Was sind Deine Werte?

Wenn wir uns das bewusst machen, können wir unseren Bewertungsmaßstab verändern. Und so unser Selbstwertgefühl verbessern.

Wie Du ein gutes Selbstwertgefühl entwickelst

Mache Dir klar, dass Du es bist, der Dir Dein Selbstwertgefühl gibt. Wie gut Du Dir selbst erlaubst, Dich zu fühlen, hat nichts damit zu tun, welches Auto Du fährst. Oder ob andere Menschen Dich mögen.

Serge Kahili King sagte dazu einmal sinngemäß:

Es wird immer Menschen geben,

  • die Dich mögen, egal was Du tust.
  • die Dich mögen, je nachdem, was Du tust. Grundsätzlich sind sie Dir gegenüber positiv eingestellt, solange Du nicht etwas machst, was sie verärgert.
  • die Dich nicht mögen, je nachdem, was Du tust. Tust Du das, was sie von Dir erwarten, mögen sie Dich, aber prinzipiell sind sie eher distanziert.
  • die Dich nicht mögen, egal was Du tust.

Alleine schon deshalb macht es keinen Sinn, sein Selbstwertgefühl danach auszurichten, ob andere Menschen uns mögen oder nicht.

Warum machen wir dann unser Selbstwertgefühl trotzdem so oft von diesen äußeren Dingen abhängig – obwohl wir es doch besser wissen müssten?

Weil es Glaubenssätze in uns gibt, die uns genau das sagen. Die uns aber nicht immer gut tun.

Glaubenssätze, die z.B.  entstanden sind durch Bezugspersonen in unserer Kindheit (Eltern, Freunde, Lehrer, Fernseh- und Kinohelden usw.). Aber auch durch eigene Erfahrungen.

Und die auch durch unsere Werte beeinflusst werden und diese widerspiegeln.

So ein Glaubenssatz könnte z.B. lauten: „Ich bin nur dann liebenswert, wenn andere mich und das, was ich mache, gut finden“.

Was wird passieren, wenn ich etwas mache, was andere nicht gut finden?

Klar, ich fange an zu denken, dass ich nicht liebenswert bin. Auf diese Weise schreiben wir uns selbst Eigenschaften zu, die unser Selbstwertgefühl nach unten ziehen.

(Bild: Devider Turtle)Dazu eine kleine Übung:

Nimm Dir ein Blatt Papier und eine Uhr. Und schreibe in den nächsten 2 Minuten alles auf, was Dir einfällt zu dem Satz „Ich bin…“.

Ergänze den Satz mit allem, was Dir einfällt.(Bild: Turtle Übung)

  • „Ich bin der Tollste auf der Welt.“
  • „Ich bin ein klasse Autofahrer.“
  • „Ich bin ungeschickt.“
  • „Ich bin nicht liebenswert.“

Nach Ablauf der Zeit schau Dir die Sätze an, die Du geschrieben hast.

Bei den meisten von uns werden nicht nur positive Dinge stehen. Wir alle haben auch Glaubenssätze in uns, die uns einschränken.

Nimm jetzt im nächsten Schritt alle negativen Glaubenssätze und drehe sie ins Gegenteil um!

Aus „Ich bin nicht liebenswert“ wird „Ich bin liebenswert“. Aus „Ich bin ungeschickt“ wird „Ich bin geschickt“ usw.

Und dann finde für jeden neuen Satz eine Situation, die diesen neuen Satz bestätigt.

Beispiel:

„Ich bin liebenswert, weil ich vorgestern der alten Dame die Tür aufgehalten habe.“

„Ich bin geschickt, weil ich im Kindergarten schon in der zweiten Klasse meine Schuhe selbst zubinden konnte.“

Höre nicht auf, bevor Du zu jedem neuen Satz ein Beispiel gefunden hast, das diesen neuen Satz bestätigt. Und glaube mir, es gibt zu jedem Satz unendlich viele Beispiele.

Versuche bei dieser Übung, Beispiele aus möglichst vielen verschiedenen Lebensabschnitten und Lebenskontexten zu finden. Also z.B. aus der Kindheit, der Jugend und dem Erwachsenenalter genauso, wie aus der Schule, der Arbeit und dem Privatleben.

Dadurch wird die Übung noch wirkungsvoller.

Zum Schluss lies Dir alle jetzt ausschließlich positiven Sätze noch einmal laut vor. Fühle dabei in Dich hinein. Wie fühlen sich die positiven Sätze an?

(Bild: Devider Turtle)

Vermutlich wirst Du festgestellt haben, dass es Dich innerlich sofort entspannt, wenn Du Dir selbst auf diese Weise nette Dinge sagst.

Unser Unterbewusstsein liebt es, positive Dinge über sich zu hören 🙂 .

Weil unser Unterbewusstsein bestrebt ist, die Eigenschaften weiter auszubauen, für die es gelobt wird, können wir auf diese Weise aber auch gezielt die Eigenschaften in uns trainieren, die wir gut finden.

Wenn wir uns selbst für die Eigenschaften loben, die wir gut an uns finden, verstärken wir dadurch genau diese Eigenschaften.

Indem mit unserem Unterbewusstsein sprechen und es für eben genau diese Eigenschaften an uns selbst loben.

Klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas komisch, aber es funktioniert. Probiere es aus.

10 x 10 - Challenge - Der Selbstwert-Booster

Finde jeden Tag 10 Dinge an Dir, die du gut findest. Mache das 10 Tage lang. Schreibe Dir die verschiedenen Dinge auf oder sag sie einfach in Gedanken. Du wirst feststellen, dass diese Übung ein Selbstwert-Booster ist!

Denke immer dran: Denke niemals schlecht über Dich. Damit tust Du weder Dir noch Deiner Umwelt einen Gefallen.

Wenn Du merkst, dass Du schlecht über Dich denkst, kehre den Gedanken direkt ins Gegenteil um und sage Dir diesen neuen Gedanken.

Letztlich ist auch unser Selbstwertgefühl nichts weiter, als die Gewohnheit, in einer bestimmten Art und Weise über uns selbst zu denken.

Bleib' inspiriert!

Aloha,

sign

Wie hat Dir der zweite Teil der kleinen Reihe über die Glücksregeln der Schildkröte gefallen? Was denkst Du über Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl? Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Schreibe mir einen Kommentar, ich freue mich darauf!



P.S.
In den verschiedenen Blogartikeln geht's immer wieder auch um die verschiedenen Aspekte dieser 7 Prinzipien. Und ich zeige Dir Methoden aus dem Huna und aus dem NLP, mit denen Du die 7 Prinzipien in Deinen Alltag integrieren kannst.

So bekommst Du nach und nach einen guten Überblick über die Happy-Turtle-Philosophie und den Weg der Schildkröte und kannst anhand eigener Erfahrungen entscheiden, was Du für Dich mitnehmen willst und was nicht.

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