Mit sieben einfachen Lebensprinzipien zurück in die Balance…

(Bild: Die Prinzipien des Leben)

© Kitja / Fotolia.com

Die hawaiianische Huna-Philosophie kennt 7 einfache Prinzipien. Sieben Grundannahmen über das Leben, die auf der genauen Beobachtung des Lebens beruhen und deren Kernaussagen seit Jahrtausenden überliefert und bewährt sind.

Diese 7 Prinzipien zeigen uns, wie wir unser Leben glücklicher und erfüllter gestalten können (mehr über die Hintergründe der faszinierenden Huna-Philosophie findest Du übrigens in diesem Artikel).

Du findest diese Prinzipien übrigens in der einen oder anderen Form in allen Kulturen der Erde. Vielleicht aufgrund der abgeschiedenen Lage Hawaiis jedoch besonders deutlich in der Huna-Philosophie. Deshalb bilden die sieben Prinzipien auch eine wichtige Säule des Wegs der Schildkröte.

Klicke einfach auf die Überschriften, um mehr über die einzelnen Prinzipien zu erfahren!

Die sieben Prinzipien – sieben Weisheiten der Schildkröte für ein glückliches und inspiriertes Leben

1. Deine Gedanken, Überzeugungen und Glaubenssätze bestimmen Deine Realität (IKE).
(Bild: Turtle-Tipp Nr. 1)

Auf die eigenen Gedanken achten…

In diesem ersten Prinzip geht es um die Frage, wie wir uns unsere ganz persönliche Realität selbst zusammenbauen. Und darum, wie wir unsere Realität verändern können, indem wir unsere Gedanken und unsere Überzeugungen verändern.

Dahinter steht das Konzept, dass die Realität nicht unabhängig von uns irgendwo „da draußen“ existiert, sondern dass wir mit unseren Gedanken unsere Realität erst erschaffen.

Bestimmt ist Dir der Begriff „Mindset“ schon einmal über den Weg gelaufen. Letztlich steckt hinter diesem modernen Begriff genau diese jahrtausendealte Erfahrung der Menschheit.

Unser Mindset bestimmt, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen und was wir in unserer Welt für möglich halten – und was nicht. Unsere Gedanken formen unsere Realität.

„Die Wirklichkeit ist nur eine Illusion, dafür allerdings eine sehr hartnäckige.“
– Albert Einstein

Das, was wir als äußere Realität wahrnehmen, ist ein Spiegelbild unserer Überzeugungen, Erwartungen und Glaubenssätze – sie sind sind die Spielregeln, nach denen wir das Spiel unseres Lebens spielen.

Die Welt ist das, was Du denkst, das sie ist.

Oder andersherum ausgedrückt (und da wir das Ganze dann spannend): Ändere Deine Gedanken und Du veränderst deine Welt!

Wenn wir unser Mindset verändern, wenn wir also unsere Gedanken, Überzeugungen und Glaubenssätze verändern, verändern wir damit unsere Realität.

Das Problem dabei: Die meisten dieser Gedanken, Überzeugungen und Glaubenssätze sind uns gar nicht bewusst. Und selbst wenn wir sie uns bewusst machen, lassen sie sich meistens nicht so leicht verändern.

Ein Großteil der verschiedenen Coachingansätze befasst sich deshalb genau damit, wie wir uns diese unbewussten Gedanken, Überzeugungen und Glaubenssätze erst bewusst machen und sie dann so verändern können, dass sie für uns besser sind. Im NLP sagt man, dass sie für uns funktionaler sind.

Wenn wir mit einer Situation unzufrieden sind, sollten wir daher als erstes einmal darauf achten, welche Gedanken in uns bezüglich dieser Situation auftauchen.

Anschließend können wir dann mit geeigneten Techniken und Methoden die dahinter liegenden Glaubenssätze dauerhaft verändern.

Und damit verändern wir unsere Welt und unsere Erfahrungen.

Wenn die Welt das ist, was wir denken, das sie ist, bedeutet das übrigens auch, dass es keine absolute Wahrheit gibt. Alle Systeme und Philosophien auf dieser Welt sind nur Beschreibungen der Wirklichkeit, nicht die Wirklichkeit selbst.

Das gilt auch für die Huna-Philosophie und den Weg der Schildkröte. Sie sind eine von vielen Möglichkeiten, das Leben zu betrachten.

Entscheidend ist, inwieweit eine Philosophie uns hilft, unser Leben glücklicher und harmonischer zu gestalten.

Daran bemisst sich seine Wahrheit.

2. Es gibt keine Grenzen außer denen, die Du akzeptierst (KALA).
Kennst Du noch die alte Fernsehserie „Bob Ross and the Joy of Painting“? Bob Ross war ein amerikanischer Landschaftsmaler, der eine völlig neue und einfache Art entwickelt hat, faszinierende Landschaftsbilder zu malen. Schau mal auf Youtube, dort findest Du eine Menge Beispiele.

(Bild: Turtle-Tipp Nr. 2)

Sich erlauben, groß zu denken…

In seiner Fernsehserie hat er Schritt-für-Schritt-Anleitungen gezeigt, mit denen jeder diese Art des Malens umsetzen kann. Heute würde man Turorials dazu sagen. Und er hatte die Eigenart, während des Malens über die Natur und das Leben zu philosophieren.

Einmal hat er einen sehr schönen Satz gesagt, der genau zum zweiten Prinzip des Wegs der Schildkröte passt.

„You can do everything you believe you can do.“
– Bob Ross

Auf Deutsch: Du kannst alles tun, von dem Du glaubst, das Du es tun kannst.

Meist sind wir der Meinung, dass manche Dinge nun einmal „so sind wie sie sind“.

Dass es Grenzen in unserem Leben gibt, die wir einfach nicht überschreiten können. Dass wir z.B. zu alt sind, um uns noch einmal beruflich zu verändern. Oder dass wir zu unmusikalisch sind, um ein Instrument zu spielen.

Wir können uns nicht vorstellen, dass es auch anders sein könnte. In der Sichtweise des Huna liegt genau da das Problem.

Das zweite Prinzip sagt uns, dass wir alles erreichen können, was wir uns vorstellen können – es gibt keine Grenzen außer denen, die wir akzeptieren.

Aber wir müssen es uns eben tatsächlich erst einmal vorstellen können.

Dann gibt es keine Grenzen mehr, die wir nicht überschreiten könnten. Das bedeutet nicht, dass das auch immer einfach sein muss, aber es ist möglich – wenn wir herausfinden, wie wir es anstellen können.

Trotzdem sind Grenzen auch wichtig in unserem Leben. Denn ohne Grenzen, könnten wir keine Erfahrungen machen. Weil wir Erfahrungen immer im Gegenüber mit etwas oder jemandem machen.

Diese Art von Grenzen haben daher eine kreative Natur.

Die Vorstellung, dass Grenzen nur in unserem Kopf existieren, führt zu einer zweiten Bedeutung dieses Prinzips.

Wenn alles grenzenlos ist, dann ist auch alles mit allem verbunden.

Wir sind nur scheinbar getrennt voneinander existierende Individuen. Auf einer tieferen Ebene sind wir mit allem auf dieser Welt verbunden.

Du kennst das vielleicht: Du denkst an eine bestimmte Person und kurze Zeit später klingelt das Telefon und eben diese Person ruft Dich an. Oder Du weißt ganz genau, was Deine Partnerin / Dein Partner gerade denkt, obwohl sie bzw. er gar nichts gesagt hat.

Es gibt noch viele weitere Beispiele dafür, dass alles mit allem verbunden ist. Im Coaching ist diese Verbindung sogar die Voraussetzung für gute Coaching-Arbeit. Im NLP nennt man diese Verbindung miteinander „Rapport“.

Das alles miteinander verbunden ist, gibt uns eine Vielzahl von Möglichkeiten, Einfluss auf die Menschen und Dinge um uns herum auszuüben. Und so unser Leben zum Positiven verändern.

Wenn Du z.B. immer wieder Probleme mit einer bestimmten Person auf der Arbeit hast, probiere einmal Folgendes: Mache dieser Person ein- oder zweimal am Tag in Gedanken ein Kompliment und Du wirst sehen, dass euer Verhältnis sich sehr wahrscheinlich verbessern wird.

„Sehr wahrscheinlich“ übrigens deshalb, weil wir zwar Einfluss ausüben können, aber die Dinge und die Menschen um uns herum nicht kontrollieren können. Wenn Dein Kollege auf der Arbeit innerlich nicht bereit ist, auf Dich zuzugehen, dann wird sich euer Verhältnis kaum verbessern. Du wirst Dich aber auch dann nach der Übung besser fühlen, einfach weil Du danach weniger Groll in Dir hast.

3. Die Energie folgt Deiner Aufmerksamkeit (MAKIA).
(Bild: Turtle-Tipp Nr. 3)

Den richtigen Fokus finden…

Alles auf dieser Welt ist sich bewegende Energie. Materie ist eine Form von Energie, genauso wie auch unsere Gefühle und Gedanken letztlich nichts anderes als Energie sind. In dieser Sichtweise auf die Welt ist das Universum ein einziges Energiemeer, entstanden aus der Überlagerung von unendlich vielen Energiefeldern.

Erst unser Bewusstsein formt aus diesen Energiefeldern die Dinge, die wir in unserem Alltag wahrnehmen.

Und wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten, dahin bewegt sich auch die Energie.

Das, womit wir in unserem Inneren in Resonanz gehen, nimmt deshalb in unserem Leben zu.

Unsere Aufmerksamkeit umfasst aber sowohl unsere bewusste Aufmerksamkeit als auch den unbewussten Anteil unserer Aufmerksamkeit. Der bestimmt wird durch unsere gewohnheitsmäßigen Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen. Letztlich also durch unsere Glaubenssätze.

Unsere Glaubenssätze bilden die Basis für unsere alltäglichen Handlungen. Für das, was wir täglich tun oder eben auch nicht tun.

Und das bestimmt die Qualität unseres Lebens. Weil die Energie der Aufmerksamkeit folgt.

„How you live today is how you live your life.“
– Tara Brach

Auf Deutsch: So wie Du heute lebst, so lebst Du Dein Leben.

Auch unser Körper ist sich bewegende Energie. Wenn unsere Energie frei und ungehindert fließen kann, sind wir gesund.

Krankheit entsteht dann, wenn die Energie blockiert wird und ins Stocken gerät. Das passiert immer dann, wenn wir Widerstand gegen etwas aufbauen.

Das umfasst sowohl emotionalen Widerstand (wenn wir z.B. unangenehme Gefühle unterdrücken) als auch physischen Widerstand (wenn unser Körper z.B. allergisch auf bestimmte Substanzen reagiert).

Heilung bedeutet daher, innere Blockaden aufzulösen, so dass die Energie wieder frei fließen kann. Das kann sowohl auf der emotionalen als auch auf der physischen Ebene passieren.

4. Nur im Jetzt kannst Du etwas verändern (MANAWA).
Der Regen von gestern kann Dich nicht nass machen und Du kannst auch keinen Sonnenbrand durch die Sonne von morgen bekommen, wie es Serge Kahili King mal so schön ausgedrückt hat.

(Bild: Turtle-Tipp Nr. 4)

Im Hier und Jetzt sein…

Das Jetzt ist der einzige Moment in unserem Leben, in dem wir etwas bewirken können. „Wirk-lich“ ist deshalb nur das Jetzt.

Im Jetzt zu sein bedeutet auch, anzuerkennen, was jetzt ist. Wenn wir unsere unangenehmen Seiten auszublenden versuchen, sind wir nicht mehr im Jetzt.

Und nur im Jetzt haben wir die Macht, Dinge zu verändern.

Die Vergangenheit hat nur so viel Einfluss auf unser Leben, wie wir ihr im gegenwärtigen Moment einräumen. Alles, was wir in der Vergangenheit erlebt haben, sind jetzt nur noch Erinnerungen – die wir im Jetzt haben. Alles spielt sich im Jetzt ab.

„Life is now and never not now!“
– Eckart Tolle

Auf Deutsch: Leben ist jetzt und niemals nicht jetzt.

Die Zukunft existiert noch nicht, aber wir legen jetzt den Grundstein für unsere Zukunft. Jetzt säen wir die Samen unserer Zukunft. Und auch im Jetzt ernten wir die Früchte unserer Arbeit.

Aus Sicht des Huna und der Schildkröte formen wir in jedem Augenblick unsere Welt durch unsere Überzeugungen und Erwartungen neu.

Dass die Welt trotzdem für uns immer ähnlich aussieht und dass wir immer wieder vor den gleichen Problemen in unserem Leben stehen, liegt daran, dass wir unsere Überzeugungen und Erwartungen von Tag zu Tag mitnehmen, indem wir uns immer wieder an sie erinnern.

Verändern wir diese Erinnerungen und damit unsere inneren Überzeugungen und Erwartungen, können wir in jedem Augenblick unser Leben völlig neu gestalten.

Alle spirituellen und geistigen Traditionen haben diese Bedeutung des gegenwärtigen Augenblick erkannt und eine Fülle an Möglichkeiten entwickelt, um wieder in das Jetzt zu gelangen.

Und auch in unserer von Rationalität und wissenschaftlichem Denken geprägten westlichen Welt haben Achtsamkeits- und Meditationstechniken in den letzten Jahren nicht ohne Grund einen Boom erlebt.

Selbst die moderne Physik ist zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit in der Form, wie wir sie uns vorstellen, gar nicht gibt. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind eine Illusion des menschlichen Bewusstseins.

Es gibt nur das Jetzt.

5. Liebe ist geteiltes Glück (ALOHA).
Wenn wir von Liebe sprechen, meinen wir in unserem Kulturkreis meist die romantische Liebe. Herzschmerz und Leidenschaft. Der Stoff, aus dem große Romane entstehen. Manchmal meinen wir mit Liebe aber auch die körperliche Liebe.

(Bild: Turtle-Tipp Nr. 5)

Liebe ist…glücklich sein!

Und dann gibt es natürlich noch die platonische Liebe, die Liebe zur Natur, die Liebe zur Musik oder die Liebe zur Literatur. Ich liebe es, am Wochenende gemütlich zu frühstücken. Und ich liebe natürlich meinen Hund.

Und alle großen Philosophen und Meister betonen immer wieder die Bedeutung der Liebe in unserem Leben.

Es gibt scheinbar unendlich viele Arten von Liebe. Es fällt uns manchmal schwer, genau zu beschreiben, was Liebe eigentlich ist.

Das fünfte Prinzip legt uns einen Blick auf das scheinbar so komplizierte Thema Liebe nahe, der alles auf einmal ganz einfach werden lässt:

Lieben bedeutet, glücklich mit etwas oder jemandem zu sein.

Ich liebe einen Menschen umso mehr, je glücklicher ich mit ihm bin. Ganz nebenbei verändert diese Sicht auf die Liebe die weitverbreitete Einstellung, dass Liebe etwas mit Eifersucht zu tun habe.

„Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann ist glücklich.“
– Hermann Hesse

Liebe ist der glückliche Teil einer Beziehung. Eifersucht und Leid haben nichts mit Liebe zu tun.

Sie entstehen aus Angst (z.B. die Angst davor, alleine zu sein), Zweifel (z.B. Zweifel, ob ich gut genug für den anderen bin), Unzufriedenheit (z.B. die Unzufriedenheit mit meinen gegenwärtigen Lebensumständen) und Stress (z.B. der Stress, den ich aus dem Berufsleben mit nach Hause bringe).

Je mehr ich andere Menschen kritisiere, desto weniger Raum ist daher für die Liebe da. Und weil alles mit allem verbunden ist (Kala), nimmt unser Unterbewusstsein jede Kritik persönlich.

Und andersherum: Je mehr ich mich auf das Gute im anderen fokussiere und das wertschätze, was ich an meinem Gegenüber mag, desto besser fühle ich mich auch selbst.

Alles in diesem Universum strebt nach Harmonie. Lob und Anerkennung sind daher weitaus bessere Wege, um Einfluss auf Menschen und Dinge in meinem Leben auszuüben.

6. Alle Macht zur Veränderung kommt aus Dir selbst (MANA).
Macht kommt von machen. Es ist die Fähigkeit, unser Leben aktiv zu gestalten.

(Bild: Turtle-Tipp Nr. 6)

Das Leben in die eigenen Hände nehmen…

Wir erleben Macht häufig als Machtmissbrauch und als „Autorität von oben“. Macht ist von sich aus aber weder positiv noch negativ.

Macht und Autorität hängen eng zusammen. Die Wurzel des Wortes Autorität bedeutet in etwa „Würde“, „Ansehen“ oder „Einfluss“. Mit Autorität zu sprechen bedeutet, darauf zu vertrauen, dass das, was man sagt, auch Ergebnisse nach sich ziehen wird.

Das ist auch die Grundlage für die Wirksamkeit von Affirmationen und Gebeten. Denn: Wenn ich mit Autorität spreche, kann ich Einfluss auf etwas nehmen. Unser Wort Autor hat den gleichen Wortstamm.

Wir nutzen unsere Macht, indem wir jeden Tag (bewusste und unbewusste) Entscheidungen treffen, die unser Leben verändern. Und auch, wenn wir nichts verändern, wir den Dingen also ihren Lauf lassen, nutzen wir unsere Macht für eben diese Entscheidung.

Alle Macht kommt aus dem Inneren.

Deshalb geschieht nichts in unserem Leben ohne unsere (bewusste oder unbewusste) Einwilligung. Wir gestalten jeden Tag unser Leben durch unsere Glaubenssätze und gewohnheitsmäßigen Erwartungen (Ike).

Erst wenn wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen und nicht die Umstände oder andere Menschen für die Dinge verantwortlich machen, die uns in unserem Leben nicht gefallen, haben wir die Möglichkeit, etwas zu verändern.

Das ist übrigens etwas ganz anderes als „Schuld an etwas zu sein“.

Aber woher kommt eigentlich diese Macht, unser Leben zu gestalten?

In der Sichtweise des Huna (im Christentum und auch in anderen Religionen und Philosophien gibt es ganz ähnliche Ansätze) ist es die Macht des Universums (Gottes, des allumfassenden Bewusstseins, des „größeren Ganzen“ oder wie auch immer man es nennen mag), die durch jeden und alles wirkt.

Denn wenn das Universum unendlich ist, dann ist auch seine Macht an jedem Punkt des Universums vorhanden. Also in mir und in dir genauso, wie in einem Baum, einer Wolke oder sogar in meinem Computer.

Alles auf dieser Welt hat daher in der Sichtweise der Huna-Philosophie diese Macht (vielleicht sollte man besser sagen durch alles auf dieser Welt wirkt diese Macht) und alles gestaltet so seine Wirklichkeit und seine Realität.

Aus Sicht des Huna und der Schildkröte ist daher alles auf dieser Welt lebendig und fähig, in der einen oder anderen Form auf seine Umwelt zu reagieren.

„Das Universum ist aus einer einzigen Art von Wesenheiten gemacht: Jede ist lebendig, jede bestimmt selbst den Lauf ihrer eigenen Existenz.“
– Thaddeus Golas

Und alles wird dabei von allem anderen in unterschiedlich starkem Ausmaß beeinflusst. Und beeinflusst seinerseits wieder alles andere. Weil alles mit allem verbunden ist (Kala).

Für viele Menschen liegt dieses Konzept vermutlich ziemlich weit außerhalb ihrer Komfortzone. Also weit außerhalb dessen, was sie als Weltbild akzeptieren können.

Was aber auch nicht weiter schlimm ist, denn es geht ja nicht um irgendwelche allumfassenden Wahrheiten, sondern um eine von vielen möglichen Sichtweisen auf die Welt.

Betrachte das Ganze einfach als Arbeitshypothese. Letztlich sind alle unsere Ansichten über die Welt nichts anderes als Arbeitshypothesen.

Der Vorteil dieser Sichtweise ist, dass sie zum einen zu einem respektvolleren Umgang mit der Welt führt und zum anderen, dass sie uns viele Einflussmöglichkeiten auf die Dinge um uns herum eröffnet.

7. Wahr ist, was funktioniert - Wirklichkeit ist das, was wirkt (PONO).
Wenn die Welt das ist, was wir denken, das sie ist (Ike), bedeutet das auch, dass es keine absolute Wahrheit gibt. Es gibt nicht DIE eine Wahrheit.

Die Frage ist dann natürlich, was ist eigentlich wahr und was nicht? Das 7. Prinzip besagt, dass das wahr ist, was funktioniert.

„Wahrheit ist, was den Test der Praxis besteht.“
– Albert Einstein

Wir kennen dieses Prinzip auch in abgewandelter Form als „wer heilt hat Recht“. Dahinter steht der Gedanke, dass alles richtig ist, was hilft, das gesteckte Ziel zu erreichen.

(Bild: Turtle-Tipp Nr. 7)

Wahr ist, was funktioniert…

Das bedeutet aber nicht, dass der „Zweck die Mittel heiligt“.

Wenn ich meine Ziele gewaltsam erreichen will, werde ich auch gewaltsame Erfahrungen in meinem Leben machen. Denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit (Makia).

Für friedvolle Ziele brauche ich daher auch friedvolle Methoden. Dass es andersherum nicht funktioniert, kann man jeden Tag in der Weltpolitik beobachten.

In einem unendlichen Universum gibt es immer mehr als einen Weg, um ein Ziel zu erreichen. Wenn etwas nicht funktioniert, bedeutet dass nicht, dass ich mein Ziel aufgeben sollte.

Es bedeutet nur, dass ich eine andere Methode brauche. In diesem Sinne kann ich auch niemals versagen, versagen kann nur die Methode, die ich gewählt habe.

Im NLP gibt es übrigens eine ganz ähnliche Grundannahme. Dort heißt es, Du kannst nicht versagen, Du kannst nur Feedback bekommen.

Keine Methode ist von sich aus besser als eine andere. Viele spirituell ausgerichtete Menschen verschließen sich z.B. generell der Schulmedizin und setzen ausschließlich auf alternative Heilmethoden.

In der Sichtweise des Huna ist aber die medikamentöse Behandlung einer Krankheit nicht automatisch schlechter, als eine alternative Heilmethode. Und andersherum natürlich genauso.

Es kommt darauf an, welche Methode die besten Ergebnisse bringt (wobei ein gutes Ergebnis natürlich nicht darin bestehen kann, die Symptome zu unterdrücken, sondern darin, die Ursachen aufzulösen).

Oft ist es sogar so, dass gerade die Kombination verschiedener Methoden, das Arbeiten auf mehreren Ebenen gleichzeitig, die besten Ergebnisse liefert.

Entscheidend ist, ob etwas funktioniert. In diesem Fall: Ob eine Methode einen Menschen tatsächlich heilt.

Heilung bedeutet dabei, dass die Energie im gesamten System wieder frei fließen kann und dass wir wieder in Harmonie mit dem Leben kommen.

Dann folgen Glück und innere Zufriedenheit automatisch, denn das sind unsere natürlichen Wesenszustände.

Wenn wir uns von diesen Prinzipien inspirieren lassen und sie bewusst in unseren Alltag einbauen, dann können wir damit unser Leben entspannter, glücklicher und erfüllter gestalten und kommen wieder mit dem Flow des Lebens in Verbindung. Und wir können so auch eine eigene, für uns passende Form von Spiritualität entwickeln – für mich übrigens einer der größten Benefits, die ich aus den sieben Prinzipien und der Huna-Philosophie gewonnen habe.

Bleib' inspiriert!

Aloha,

sign


P.S.
In den verschiedenen Blogartikeln geht's immer wieder auch um die verschiedenen Aspekte dieser 7 Prinzipien. Und ich zeige Dir Methoden aus dem Huna und aus dem NLP, mit denen Du die 7 Prinzipien in Deinen Alltag integrieren kannst.

So bekommst Du nach und nach einen guten Überblick über die Happy-Turtle-Philosophie und den Weg der Schildkröte und kannst anhand eigener Erfahrungen entscheiden, was Du für Dich mitnehmen willst und was nicht.

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